<h1>Wichtige Literatur für das Jurastudium</h1>
 

Studenten sind meist besonders zu Anfang ihres Studiums übereifrig und greifen ohne Vorwissen zu einleitenden Werken zum Jurastudium. Doch nicht jedes Werk ist es wert gelesen zu werden, denn viele enthalten falsche oder nicht-zeitgemäße Informationen.Wer auf Nummer sicher gehen will hört am besten auf Empfehlungen seines Professors und besucht Orientierungskurse zum Studium. Da die meisten Werke auch in der Fakultätsbibliothek zu finden sein werden sollte man keinesfalls den Einkauf überstürzen und sich benötigte Werke nur nach und nach anschaffen.

Grundlegende Gesetzestexte

Ohne Bedenken kann man zu den Gesetzestexten greifen, die man schon ab dem ersten Semester seines Studiums benötigt. Hierzu zähle das „Bürgerliche Gesetzbuch“ (BGB), das „Strafgesetzbuch“ (StGB) und die „Basistexte Öffentliches Recht“ (ÖffR). Alternativ eignet sich auch die „NomosGesetze“-Reihe. Die Werke sind oft in einem Paket erhältlich und umfassen das Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht. Die Reihe eignet sich nicht nur für Studierende sondern auch für Juristen die bereits im Berufsleben stecken. Die kurze Inhaltsübersicht macht die Werke besonders Nutzerfreundlich.

Ebenfalls zu empfehlen: Kommentare zu den Gesetzestexten

Neben den Standardwerken sind die Kommentar-Bände zu den großen Gesetzbüchern eine oft lohnende Anschaffung. Hier zum Beispiel der „Kommentar zum Strafgesetzbuch“ (von Thomas Fischer). Das Werk wird den Studierenden im Regelfall schon im ersten Semester nähergelegt. Das Werk gehört zur Reihe der Beckschen Kurz-Kommentare und erscheint jedes Jahr zum Jahresende in überarbeiteter Auflage. Ein weiteres Werk aus der Reihe ist der „Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch“ (von Otto Palandt). Es enthält eine Vielzahl von Beschlüssen des Oberlandgerichtes und Bundesgerichthofes und ist eines der Standartwerke für den praktizierenden Juristen. Weiter empfehlenswert ist je nach Interesse der „Hamburger Kommentar: Gesamtes Medienrecht“, der „Kommentar zur Zivilprozessordnung“ (von Hans Putzo und Heinz Thomas), der „Kommentar zur Verwaltungsgerichtsordnung“ (u.a von Ferdinand Kopp) und der „Kommentar zum Verwaltungsverfahrensgesetz“ (von Ferdinand Kopp und Ulrich Ramsauer).

Weitere Literatur

Neben den Standardwerken und Kommentaren sollte man stets erst die Empfehlungen des Professors abwarten. Hier nur noch zum Überblick einige wichtige Werke, die sich auch an Studienanfänger richten. Der „dtv-Atlas Recht“ Band I von Eric Hilgendorf bietet einen schnellen Einstieg in juristische Grundlagen. Weiter lohnt sich ein Blick in die Werke „Einführung in das Recht“ ( von Reinhold Zippelius), „Juristische Themenarbeiten“ (u.a. von Denis Basak), „Jurastudium erfolgreich“ (von Barbara Lange) und „Examen ohne Repetitor“ (u.a. von Frederike Wapler), um juristische Grundlagen schnell zu überblicken. Für Studenten ferner nützliche Werke sind „Creifelds Rechtswörterbuch“ (Hrsg. Klaus Weber), „Juristische Methodenlehre“ (von Reinhold Zippelius), „Juristische Rhetorik“ (von Wolfgang Gast), „Formulare für Referendare“ (u.a. von Gerhold) und „Die Schemata: Juristische Studienhilfe“ in drei Bänden.

Angebote für Bildung und Studenten

Wer sich die Bücher wirklich selber anschaffen will sollte am besten nach Angeboten im Internet schauen. Auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es einige Bücher die sehr günstig angeboten werden, wie das „Pocket Recht – Juristische Grundbegriffe“ für einen Euro. Eine andere Möglichkeit besteht darin Gutscheine zu nutzen wie auf http://www.gutscheindoktor.de/gutschein-kategorie/zeitschriften-bucher/.

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